13.09.2018

Velden jubelt über ein kräftiges Plus bei den Nächtigungen!

Vor fast zwei Jahren brachte der Veldener Gemeinderat das EU-geförderte Projekt Flora@velden.eu - Bildung inklusive! auf den Weg. In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde der Abschlussbericht für dieses vielbeachtete Bildungsprojekt vorgelegt und jedem Gemeinderat die aus dem Projekt resultierende Broschüre in die Hand gegeben. Über zwei Jahre haben sich fünf Bildungseinrichtungen der Gemeinde mit 171 Schüler aus 19 Nationen unter Einbindung auch von Eltern und Großeltern mit dem Migrationsverhalten von Pflanzen beschäftigt und 87 Pflanzenarten rund um den Bildungscampus Velden erforscht. Dabei wurde das Bewusstsein für Vielfalt und Diversität gestärkt und auch Querverbindungen auf die Migration von Mensch und Tierwelt hergestellt. Nebenbei wurde dabei Unterrichtsmaterial erarbeitet, welches in über 500 ÖKOLOG-Schulen verwendet wird und an internationalen Konferenzen und Wettbewerben teilgenommen. „Die Inklusionsgemeinde Velden ist erstmals bei so einem EU-geförderten LEADER-Projekt als Projektträger aufgetreten und wir sind stolz, dass ihr dieses Projekt so erfolgreich bewältigt habt“ dankte die Bildungsreferentin VzBgm.in Mag.a Birgit Fischer den beiden Projektverantwortlichen DI Dr. Christina Pichler-Koban und Dr. Andreas Kleewein.

Ebenso stolz berichtete Bürgermeister Ferdinand Vouk von einem Übernachtungsplus von rund 2,4 % bis Ende August. „Velden hat im Sommer mit vielen Highlights die Nase vorn“ resümierte der Bürgermeister und verwies beispielhaft auf die vielbeachtete Flaniermeile mit zahlreichen internationalen Künstlern und er zitierte einen siebenjährigen Schüler aus der Steiermark, der im Sommer seine Veldener Großeltern besuchte und seine Bewunderung für Velden mit den Worten „Opa, Paris und Velden, das hat was!“ unterstrich. Alle freuen sich nun auch noch auf einen „Goldenen Herbst“ mit dem Herbstfest, Humorfestival,  zahlreichen Kongressen und vielem mehr.

Vor knapp zwei Jahren erließ Velden eine befristete Bausperre im Seeuferbereich. Hauptintention dabei war und ist Zunahme von Zweitwohnsitzen (kalte Betten) zu stoppen, keine Ausweitung der Baulandbilanz in der touristischen Kernzone zu ermöglichen und damit eine qualitativ hochwertige Weiterentwicklung Tourismus zu ermöglichen und die Grünräume und den Baumbestand in diesem Bereich zu erhalten. Um diesen Zielen gerecht zu werden, muss die Gemeinde alle gesetzlichen Planungsinstrumente in die Hand nehmen. Wirtschaftliche Interessen nehmen auf Baukultur Raumordnung und Raumplanung nur sehr wenig Rücksicht. „Wir müssen sehr wachsam sein und unsere Hausaufgaben machen, denn das Kärntner Gemeindeplanungsgesetz gibt uns dabei keine große Hilfestellung“ kritisiert der Bürgermeister einmal mehr die landesgesetzlichen Rahmenbedingungen in diesen Fragen. Um den eingeleiteten Prozess erfolgreich und in hoher Qualität zu Ende führen zu können, hat der Gemeinderat die befristete Bausperre dem Gesetz entsprechend um ein Jahr verlängert.

Beschlossen wurde auch ein von Gemeindevorstand Dietmar Piskernik federführen initiiertes interkommunales Projekt. Die Gemeinden Velden Wernberg und Rosegg werden hinsichtlich fachgerechter Kompostierung neue Wege gehen und in Zusammenarbeit mit einem privaten Anbieter eine gemeinsame Kompostieranlage errichten.

Lesenswert

Die Website nutzt Cookies um das Nutzererlebnis zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung