08.09.2014

SPÖ-Kärnten lässt Möglichkeiten zu Ausstieg aus Kleinem Glücksspiel prüfen

Nach dem bekannt geworden ist, dass der Verwaltungsgerichtshof dem Einspruch unterlegener Bewerber für Glücksspiellizenzen Recht gegeben hat, kündigt SPÖ-Landesparteivorsitzender Peter Kaiser eine juristische Überprüfung des Urteils an.

"Wir werden das VwGH-Urteil unsererseits von einem eigenen Juristen genau prüfen lassen und jede noch so kleine Chance ergreifen, um unser nach wie vor aufrechtes Ziel, das Kleine Glücksspiel in Kärnten im Interesse der Kärntnerinnen und Kärntner zu verbieten, zu erreichen", so Kaiser. Sollte ein Verbot, aufgrund der von der FPK-Vorgängerregierung noch im letzten Abdruck im Alleingang in einer offensichtlichen Husch-Pfusch-Aktion vergebenen Lizenzen, nicht möglich sein, so soll zumindest eine Verkürzung der Lizenzdauer erreicht werden. Die FPK hat bekanntlich zu allem Überfluss die maximale Lizenzdauer von 15 Jahren vergeben.

"Die Zahl an Spielsüchtigen ist in Kärnten seit der Legalisierung des Kleinen Glücksspiels 1997 extrem angestiegen. Ein Zusammenhang ist damit nicht zu leugnen. Jeder verantwortungsvolle Politiker, dem das Leid tausender Kärntnerinnen und Kärntnern und ihrer Familien, sowie der einhergehende Anstieg an Beschaffungskriminalität, nicht egal ist, wird sich der Linie der SPÖ anschließen, und alles tun, um dafür zu sorgen, dass die einarmigen Banditen in Kärnten schon bald keinen Schaden mehr anrichten können", so Kaiser abschließend.

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