05.10.2020

Gegenwärtige Ikonenkunst am Bahnhof Velden

Elf Kunstschaffende aus Österreich, Deutschland und der Schweiz setzten sich mit dem Jahresthema IKONE des Villacher Kunstvereins postWERK auseinander. Historische Bezüge zur klassischen Ikonenmalerei in Verschmelzung mit heutigen Ikonen aus der Populärkultur über regionale Berühmtheiten bis hin zu kritischen Zugängen etwa zum grassierenden Selfie-Wahn sind in dieser Wanderausstellung als Bild und Objekt präsent. Erste Station war der Kunstbahnhof Wörthersee in Velden (als Pop-up-Schau vom 2. bis 5. Oktober) im Rahmen der ORF-Museumszeit und der Kärnten-Triennale „zeit.čas.tempo“ des Kunstvereins Kärnten. Im coronabedingt kleinen Rahmen begrüßte Kulturreferent GV Dietmar Piskernik die Ausstellungsgäste und anwesenden postWERK-Mitglieder mit lobenden Worten für das Engagement des Kunstbahnhof-Teams und die sowohl inhaltliche als auch technische Bandbreite dieser Ausstellung. Der kürzlich verstorbenen postWERK-Künstlerin Christine Wiegele wurde eine „Christl-Wand“ gestaltet und mit wehmütigem Rückblick auf ihr reichhaltiges Leben und Werk gedacht. Zweite Station dieser Wanderausstellung ist ab 11. November das Dinzlschloss in Villach.

(Foto – mit „Corona-Abstand“ – von Marcel Ambrusch: vlnr Künstlerin Anita Wiegele, Kuratorin Barbara Ambrusch-Rapp, Künstler Arnold Kreuter, Kulturreferent Dietmar Piskernik, Künstlerin Inge Lasser)

Foto KK/privat

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