19.03.2015

Bericht aus dem Veldener Gemeinderat vom 18.3.2015

Konstruktives Arbeiten bis zum Schluss

„Es war die letzten sechs Jahre ein schönes und konstruktives Arbeiten in diesem Gemeinderat. Und gerade deshalb haben wir für unsere Gemeinde Velden auch viel weitergebracht. Ich danke Euch allen dafür und wünsche mir, dass es auch im neuen Gemeinderat, der am 8. April zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentritt, so bleibt“ mit diesen Worten schloss Bürgermeister Ferdinand Vouk die letzte Sitzung des „alten“ Gemeinderates. Zuvor wurden in knapp zweieinhalb Stunden noch wichtige Aufgaben erledigt. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

Ein wichtiges Thema war die Jahresrechnung 2014. Velden schließt das Jahr 2014 mit einem Überschuss von rund 8.000 Euro ab. Und so ganz nebenbei wurden die Rücklagen um rund 80.000 Euro erhöht, die Schulden um 580.000 reduziert und die Haftungen um rund 3,100.000 Euro vermindert. Der Anteil der Personalkosten hat sich 2014 um 1,2%-Punkte auf  20,5% (nach neuer Berechnungsart 17,9%) der Gesamtausgaben verringert. Zum Vergleich: Klagenfurt liegt bei ca. 35% Personalkostenanteil. „Es war kein leichtes Jahr aber wir haben es sehr gut gemeistert und zudem Rücklagen aufgebaut, Schulden vermindert und Haftungen abgebaut“ resümierte Vizebürgermeisterin  Mag.a Birgit Fischer zufrieden.

Ein ähnliches Bild bei der gemeindeeigenen Infrastrukturgesellschaft (Velden KG) Hier konnte in der Bilanz 2013 ein Gewinn von rund 151.000 Euro ausgewiesen werden, die Schulden sind um 1,300.000 Euro gesunken. Die Kreditrückzahlungen laufen planmäßig.

Alles in Allem gute Gründe für den Gemeinderat, die Jahresrechnung und die KG-Bilanz zustimmend zur Kenntnis zu nehmen und den handelnden Personen und operativ tätigen Gremien die Entlastung zu erteilen.

Ein weiterer Schwerpunkt waren Investitionen in die Schulinfrastruktur. Die Umsetzung des Bildungscampus Velden ist voll in Gang und gut im Zeitplan. Die ISC und die Musikschule sind mit Beginn des Schuljahres übersiedelt, der Umbau des alten Spritzenhauses zur neuen Musikschule ist in vollem Gang, für den Um- und Ausbau der Neuen Mittelschule, welche künftig auch die Volksschule unterbringen wird, ist nach Abschluss des Architektenwettbewerbes das Bauvorhaben bereits bei der Baubehörde eingereicht und die Entwicklung einer umfassendes Verkehrslösung in diesem Bereich ist in Auftrag gegeben. Gestern beschloss der Gemeinderat noch die Finanzierung für dieses Projekt. So wurde ein Fördervertrag mit dem Land Kärnten über die Gesamtprojektkosten von 4,6 Milllionen Euro abgeschlossen. Der Anteil der Marktgemeinde Velden daran beträgt 1,840.000 Euro, wovon 1,690.000 Euro Fördermittel aus verschiedenen Landestöpfen und 150.000 Euro aus der Gemeindekasse aufgebracht werden. Die restlichen 2,760.000 Euro entfallen auf den Schulgemeindeverband, dessen Anteil ebenfalls mit 2,610.000 Euro aus Landestöpfen gefördert wird. „4,6 Millionen Euro für die Schulinfrastruktur großteils gefördert vom Land Kärnten in Zeiten wie diesen ist ein Glücksfall für Velden“ freut sich Bürgermeister Vouk und Harald Fasser von den Grünen assistiert ihm „Wir haben ein ganz kleines Zeitfenster, in welchem das möglich war durch geeintes und professionelles Handeln des Gemeinderates genutzt. Und ja es war auch Glück. Aber Glück hat meist nur der Tüchtige“. Auch der Finanzierungsplan für die Musikschule wurde mit 1,853.000 Euro Rahmen beschlossen. Hier beträgt der von der Gemeinde beizutragende Betrag 449.000 Euro.

Schließlich wurde noch ein Grundstück, das im Zuge der Umsetzung des Hochwasserschutzes beim Draugerinne benötigt wird, angekauft.

Lesenswert

Die Website nutzt Cookies um das Nutzererlebnis zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung